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Rueda

Rueda

Das Weinbaugebiet Rueda liegt im nordwestlich von Valladolid. Hier ist es aus kontinental ungemütlich mit heiß-trockenen Sommern und kalten Wintertagen. Da denkt man beim Wein eher an wuchtige Rotweine, wie sie im benachbarten Toro erzeugt werden. Aber das Rueda hat seine Nische im Weißwein gefunden. Rotwein unter der Herkunftsbezeichnung Rueda ist zwar seit einigen Jahren theoretisch zulässig und kommt aber so gut wie nicht vor.

Hintergrund dieser Spezialisierung ist die Rebsorte Verdejo. Die ist hier seit Jahrhunderten zu Hause. Sie gibt Weine, die intensiv nach aromatischen Obstsorten wie Maracuja und Aprikose schmecken, deren eigenständiges Aroma sich aber doch nur schwer an einer einzelnen Obstsorte festmachen lässt. Einige Kunden haben die Weine aus dieser Rebe recht treffend als „Obstkorb-Weine“ bezeichnet. Es gibt viele Versuche, die Rebe in anderen Regionen Spaniens anzubauen, überzeugend sind bisher nur wenige.

Neben der Verdejo wird im Rueda auch Sauvignon blanc angebaut. Die stammt natürlich nicht aus Spanien, sondern aus den atlantischen Regionen Frankreichs, ist also in einem sehr viel kühleren Klima zu Hause. Die Rebe passt sich aber bis zu einem gewissen Grad an sehr unterschiedliche Lebensräume an, gibt aber auch entsprechend unterschiedliche Weine und will in zu heißen (oder auch in zu kühlen) Regionen mit Fingerspitzengefühl behandelt werden.


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Zapadorado Verdejo

Der Zapadorado ist im Jahrgang 2017 leider der Frostwelle zum Opfer gefallen, die Ende April 2017 quer durch das zentrale Spanien zog. Daher erst wieder als Jahrgang 2018. Alternative ist der K-Naia 2017

S-Naia 2017

Das „S“ in S-Naia steht für Sauvignon-blanc und zwar für einen sehr ausgeprägten Sauvignon-blanc.

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K-Naia 2017

Perfekte Cuvée aus viel Verdejo und ein wenig Sauvignon-blanc

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