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Rias Baixas

Rias Baixas

Rias Baixas

Die „Rias“ sind fjordartiger Meeresbuchten im spanischen Galizien. Vier dieser Buchten bilden die Region Rias Baixas. Das ist gleichzeitig auch der Name des örtlichen Weinbaugebiets. Das gehört mit ca. 4000 Rebflächen zu den kleineren Weinbaugebieten in Spanien. Die Rebflächen sind ziemlich zersplittert, viele werden von Nebenerwerbswinzern kultiviert, die ihre Trauben an eine der Kellereien verkaufen. Die Region ist stark vom Atlantik geprägt, klimatisch ganz anders als man sich in Deutschland Spanien vorstellt, nämlich mild-kühl und heftig feucht: hier gibt es um die 1500 mm Niederschlag im Jahr (mit großen lokalen Unterschieden).

 

Rias Baixas ist eine Weißweinregion, Rotwein ist zwar theoretisch zulässig, spielt aber praktisch keine Rolle. Angebaut wird weit überwiegend die Albariño-Traube, die hier zu Hause ist. Die gehört qualitativ zu den absoluten Top-Weißweinsorten der Welt und ist doch kaum bekannt. Das liegt vor allem daran, dass sie so perfekt an das feucht-kühle Klima Galiziens angepasst ist, dass sie praktisch nur hier und im benachbarten Portugal vorkommt. Alle Versuche, sie anderenorts anzubauen sind wenig überzeugend verlaufen. Früher glaubt man übrigens die Albariño sei eine Mutation des deutschen Rieslings (daher auch der Name “Weiße vom Rhein”), heute weiß man, dass das ein Irrglaube war.


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Nora Albariño 2017

Mit seiner intensiven Pfirsichfrucht, seinen Anklängen an Blütenduft und seiner enormen Länge gehört der 2017er Nora bei aller rebsortentypischen Eleganz zu den großen, komplexen Weißweinen Spaniens.

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